Schlagwort: Abenteuer

  • „Suzume“ (2022) – Filmkritik: Makoto Shinkais bewegendes Abenteuer über Verlust, Vergangenheitsbewältigung und Selbstfindung

    „Suzume“ (2022) – Filmkritik: Makoto Shinkais bewegendes Abenteuer über Verlust, Vergangenheitsbewältigung und Selbstfindung

    Bild: © Crunchyroll

    Fantastische Animation, emotionale Tiefe und ein Hauch von Kitsch: Warum „Suzume“ das Publikum verzaubert – aber nicht ohne Kritik bleibt.

    Kyūshū, Japan: Die 17-jährige Suzume verlor im Kindesalter ihre geliebte Mutter. Eines Tages trifft sie auf einen jungen Mann namens Sōta, der „auf der Suche nach Türen“ ist. Aus Neugier & Furchtlosigkeit folgt sie ihm bis zu einer verlassenen Dorfruine. Dort findet sie eine freistehende Tür, von der sie, wie von unsichtbarer Hand, angezogen wird. Doch mit dem Öffnen der Tür scheint sie die Bevölkerung Japans zu gefährden. Um weitere Katastrophen zu verhindern, macht sich Suzume gemeinsam mit Sōta auf die Suche nach weiteren geöffneten Türen landesweit und begibt sich dabei auch auf ein ganz persönliches Abenteuer.

    Vorweg sei gesagt, dass dies mein erster Film von Makoto Shinkai war, sodass ich über Ähnlichkeiten zu seinen anderen Werken wie „Your Name “(2016) oder „Weathering With You“ (2019) nichts sagen kann.

    „We live side by side with death.“ 

    Suzume(2022) gleicht einem fantastischen Coming-of-Age-Abenteuerfilm, in dem die Protagonistin Suzume im Laufe ihres Roadtrips Trauma, Verlust und Herausforderungen zu bewältigen lernt, die ihr u. A. die Augen für zwischenmenschliche Beziehungen öffnen. 

    Dabei verzaubert der Film mit seinen atemberaubenden Bildern und seinem wunderschönen Score. Durch seinen kreativen Charme hat er mich erstaunlich oft zum Lachen, wie auch bitter zum Weinen gebracht, letzteres aus sehr persönlichen Gründen. 

    Alles in allem ist es dem Film so ein Leichtes sich in die Herzen des Publikums zu spielen. 

    Punktabzug gibt es für mich wegen der in meinen Augen eher stumpfen bis unnötigen Liebesgeschichte zwischen Sota und Suzume, die es für Suzumes Selbstfindung für meinen Geschmack so nicht gebraucht hätte, vor allem nicht so kitschig. Auch auf den ein oder anderen klischeehaften Dialog hätte ich verzichten können (oder liegt es an der Synchro / Subs?). Das es den ein oder anderen Plothole gibt, darüber kann ich gut und gerne hinwegsehen. Der Weg ist ja das Ziel und so.

    Bewertung: 7/10

    Abenteuer Animation Berlinale Berlinale 2025 Biopic Deutsches Kino Doku Drama Fantasy Festivalberichterstattung Filme Filmfestival Filmfest München FILMZ Horror Kino Komödie Krimi Kurzfilm Liebe Miniserie Musik Mystery Neo-Noir Psychothriller Romanze Satire Sci-Fi Serie Streaming Thriller Wahre Begebenheiten