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Jahresrückblick 2025 | Leon
Das Kinojahr 2025 ist vorbei und für mich bleibt ein etwas ernüchterter Blick zurück. Ich habe mich in diesem Jahr eher auf ältere Filme (und meine Bachelorarbeit) konzentriert, weshalb ich weniger gesehen habe als gewöhnlich…
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„Blue Moon“ (2025) – Zwischen Jazz, Dialog und Sentimentalität – Ein persönlicher Festivalessay über die Magie des Kinos
Der Film „Blue Moon“ von Richard Linklater, gesehen auf der Berlinale 2025, berührt durch seine Darstellung von Kunst, Freundschaft und Musik in Echtzeit. Ethan Hawkes brillante Darbietung als Lorenz Hart und die emotionalen Dialoge sorgen für ein unvergessliches Kinoerlebnis, trotz kleinerer Schwächen.
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„Lurker“ (2025) – Filmkritik: Wenn Fan-Sein zur Obsession wird
„Lurker“ ist ein psychologischer Thriller, der die ungleiche Beziehung zwischen Matthew und dem Popstar Oliver erkundet. Der Film thematisiert Ruhm, soziale Hierarchien und die Suche nach Anerkennung in der heutigen Gesellschaft. Mit cleverem Drehbuch und nuanciertem Schauspiel bietet er eine tiefgründige Charakterstudie, die die Einsamkeit der Social-Media-Ära reflektiert.
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„Rave On“ (2025) – Warum wir bleiben, wenn wir längst gehen sollten
Eine essayistische Filmkritik über Techno, Drogen, Eskapismus, Quarterlife Crisis und die Sehnsucht nach Verbindung – in der Berliner Clubkultur. Eine Nacht, ein Rausch, ein Rave. In „Rave On“ (Regie & Drehbuch: Viktor Jakovleski & Nikias Chryssos) wird nicht viel erklärt, sondern vielmehr erlebt. Wer hier eine stringente Handlung erwartet, wird vermutlich enttäuscht.
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Highlights & Lowlights – Filmfest München 2025
Das Filmfest München 2025 war von außergewöhnlicher Vielfalt und gesellschaftlicher Relevanz geprägt. Die Kuration umfasste zahlreiche Genres und internationale Filme. Persönliche Höhepunkte waren unter anderem „I Only Rest in the Storm“ ,„The Life of Chuck“ und „Un Poeta“.
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„Islands“ (2025) – Filmkritik: Slow-Burn Mystery-Thriller im Urlaubsgewand
Jan-Ole Gersters Film „Islands“ kombiniert subtile Spannung und hypnotische Atmosphäre auf Fuerteventura. Tennistrainer Tom trifft die Familie Maguire, deren Dynamik durch Davids Verschwinden gestört wird. Mit meisterhaftem Slow-Burn-Stil und starken Bildern thematisiert der Film verpasste Chancen und Verantwortung. Sam Rileys schauspielerische Leistung bereichert diese spannende Erzählung.
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„A Thousand and One“ (2023) – Filmkritik: Ein bewegendes Sozialdrama über Identität, Gentrifizierung und Mutterliebe
„A Thousand and One“ ist das kraftvolle Regiedebüt von A.V. Rockwell, in dem Teyana Taylor die obdachlose Inez spielt. Der Film thematisiert den Kampf um Identität und Stabilität für Inez und ihren Sohn Terry in einem von Armut und Rassismus geprägten New York. Realistisch und authentisch, erhielt er den Hauptpreis beim Sundance-Festival.
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„Yannick“ (2023) – Filmkritik: Quentin Dupieux’ clevere Gesellschaftssatire über Kunst, Elitismus und die Macht des Zuhörens
Der Film präsentiert einen unerwarteten Theatercrash, der auf Privilegien, Empathie und fehlenden Dialog in der Gesellschaft eingeht. Der Nachtwächter Yannick kritisiert die herablassende Haltung der Schauspieler und fordert echtes Zuhören und menschliches Interesse. Ihre Ignoranz führt zu Missverständnissen und Gewalt, während es an der Zeit ist, menschliche Bindungen zu schätzen.
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„Das fantastische Leben des Ibelin“ (2024) – Filmkritik: Eine berührende Doku über Gaming, Gemeinschaft und digitale Unsterblichkeit
„Das fantastische Leben des Ibelin“ ist ein Dokumentarfilm von Benjamin Ree, der die bewegende Geschichte von Mats erzählt, der an Duchenne leidet und in „World of Warcraft“ Trost und Freundschaft findet. Der Film beleuchtet Themen wie soziale Teilhabe, Inklusion und die Macht digitaler Welten, welche persönliches Wirken ermöglichen.
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„Aus meiner Haut“ (2022) – Filmkritik: Ein intelligenter Sci-Fi-Liebesfilm über Identität, Körper und Selbstwahrnehmung
„Aus meiner Haut“ behandelt die komplexe Beziehung zwischen Körper und Geist, Identität und Selbstakzeptanz. Der Film, angereichert mit magischem Realismus, beleuchtet Leylas und Tristans psychische und körperliche Herausforderungen. Er stellt existentielle Fragen zur Liebe, dem Selbst und der Wahrhaftigkeit von Gefühlen, ohne definitive Antworten zu geben, und regt somit zum Nachdenken an.
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